Kunststoff im Auto richtig pflegen
Jan 28, 2026
Kunststoff ist eines der am stärksten beanspruchten Materialien im Auto, egal ob im Cockpit, an Türverkleidungen, im Kofferraum oder außen an Stoßfängern. UV-Strahlung, Schmutz, Abrieb und falsche Reinigungsmittel können dafür sorgen, dass Kunststoffteile ausbleichen, matt werden oder speckige Flecken bekommen.
Wenn du dein Auto liebst und Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild legst, solltest du wissen, wie man Kunststoff richtig reinigt, schützt und auffrischt.
In diesem Ratgeber erfährst du Schritt für Schritt, wie du dabei vorgehst, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest und wie du es schaffst, dass dein Cockpit dauerhaft gepflegt aussieht.
Warum Kunststoffpflege im Auto so wichtig ist
Kunststoff hat viele Vorteile: Er ist leicht, robust, günstig und flexibel einsetzbar. Doch seine Oberfläche reagiert empfindlich auf Umwelteinflüsse. Besonders im Innenraum können Hitze und UV-Licht enorme Schäden verursachen, vor allem wenn das Auto häufig in der Sonne steht.
Typische Probleme bei ungepflegten Kunststoffteilen
- Ausbleichen oder Vergrauung
- feine Kratzer und Abnutzungsstellen
- speckiger Glanz durch falsche Reiniger
- brüchige Oberfläche mit der Zeit
- Schmutz, der sich dauerhaft festsetzt
Eine regelmäßige Pflege verhindert diese Schäden und lässt dein Auto länger wie neu aussehen.
Die richtige Reinigung von Kunststoff im Auto
Bevor du Kunststoff pflegst oder versiegelst, musst du die Oberfläche gründlich reinigen. Das ist der wichtigste Schritt für ein schönes Ergebnis.
4.1 Staub und losen Schmutz entfernen
- ein Mikrofasertuch
- einen weichen Pinsel
- optional: Druckluft
Je gründlicher du hier bist, desto sauberer wird das Endergebnis.
4.2 Oberflächen reinigen
- pH-neutrale Innenraumreiniger
- milde Kunststoffreiniger
- ein leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch
Vermeide Glasreiniger, Haushaltsreiniger und fettige Allzweckreiniger.
Wie du Kunststoff richtig pflegst
Nach der Reinigung kommt der entscheidende Schritt: die Pflege. Diese sorgt für Farbtiefe, Schutz und einen schönen, gleichmäßigen Look.
- Farbauffrischung
- UV-Schutz
- Verhinderung von Versprödung
- Antistatik-Effekt
- Fleckenschutz
Kunststoff außen am Auto pflegen
Stoßfänger, Spiegelgehäuse oder Türgriffe bestehen häufig aus Kunststoff und leiden unter UV-Strahlung, Regen, Frost und Schmutz.
Die häufigsten Fehler bei der Kunststoffpflege
- Reifenpfleger im Innenraum verwenden
- Silikonöl überall auftragen
- Produkte ohne UV-Schutz benutzen
- Zu viel Produkt verwenden
- Glasreiniger oder Haushaltsreiniger nutzen
Wie oft solltest du Kunststoff im Auto pflegen?
- Innenraum: alle 4–6 Wochen
- Außen: alle 1–2 Monate
Fazit: Kunststoffpflege ist einfacher, als du denkst
Wenn du Kunststoff im Auto richtig pflegst, bleibt dein Fahrzeug innen wie außen langlebig, farbtief und gepflegt.
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